Kunst und Kultur


Teilnahme der Klassen 5a und 6b beim Theaterfestival „Junge Bühne Bergedorf“ am 29./30.6. 2017

Aufregend war es und toll, was die Schüler unserer Klassen 5a und 6b beim diesjährigen Theaterfestival „Junge Bühne Bergedorf“ erlebten!

Am 29. Juni um 8 Uhr wurde das Festival mit einer Ansprache des Bezirksamtsleiters Bergedorf Herrn Dornquast feierlich eröffnet. Nach weiteren Ansprachen der Freunde des Theaters Haus im Park, die bereits zum dritten Mal mit viel Initiative und Organisationstalent diese für Hamburger Schüler so wertvolle Veranstaltung auf die Beine gestellt hatten, ging es dann endlich los zu den Workshops. Unter dem Motto „Bergedorf zwischen Bille und Elbe“ wurde in verschiedenen Seminarräumen im Theater Haus im Park eine überaus sehenswerte Theaterperformance erarbeitet, die am Freitag, dem 30.6. um 19 Uhr im Theater Haus im Park zu einer öffentlichen Präsentation kam. Erstaunlich, was in so kurzer Zeit entstand und mit großer Begeisterung auf die Bühne gebracht wurde!  

Unsere Schüler waren mächtig stolz, dass ihre Bewerbung zur Teilnahme am Theaterfestival unter vielen anderen Bewerbungen ausgesucht wurde und sie damit ein Teil dieses überaus sehenswerten Theaterabends sein durften.

Abschlusspräsentation des 4. Semesters im Unterrichtsfach „Theater“

In ihrer letzten Präsentation im Fach Theater setzen sich die Schüler des 4. Semesters am 30.03.2017 mit der Thematik des Theaterstücks „Die Welle“ auseinander und stellten fest, dass sich das nach wie vor noch immer hochaktuelle Thema ohne weiteres auf die heutige Zeit übertragen lässt.

So entstand eine ganz eigene Produktion, die, in Teamarbeit erarbeitet und eigenverantwortlich umgesetzt, vor Augen führte, wie leicht es ist, Menschen zu manipulieren.

Die Aufgabe bestand darin, die Thematik des 1981 entstandenen und 2008 von Dennis Gansel in ein soziopolitisches Filmdrama umgesetzten Romans von Morton Rhue der gegenwärtigen Zeit anzupassen, einen Handlungsstrang zu entwickeln und diesen in entsprechenden Schlüsselszenen zur Aufführung zu bringen.

Die Schüler meisterten dies mit Bravour, wie der begeisterte Applaus bewies.

Am Ende gab es Blumen, ein Dankeschön sowie einen Rückblick auf viele Jahre Unterricht und wertvolle Präsentationen im Fach Theater an unserer Schule.

7c bei Workshop und Ausstellung "Secret Sounds"

Im Rahmen der China Time 2016 nahm die Klasse 7c am 16.11. an einem ganz besonderen Workshop teil, bei dem sie sich im Konfuzius-Haus an der Universität Hamburg im Chinesischen Teehaus "Hamburg Yu Garden" mittels einer interaktiven Rallye auf die Spuren der Welt der chinesischen Musik und Instrumente begab.

Zuvor wurde in zahlreichen Unterrichtsstunden recherchiert und analysiert: Was ist eine pentatonische Tonleiter, welche traditionellen Musikinstrumente finden wir heutzutage vor, wodurch unterscheiden sie sich von unseren europäischen Instrumenten und wie werden sie gebaut?

Gekoppelt war die Rallye an eine tolle Musikmobilfahrt (The Young ClassX) am Tag zuvor zu der Ausstellung "Secret Sounds", ein Ausflug in die geheimnisvolle Welt chinesischer Instrumente vom Altertum bis zur Gegenwart. Hierfür wurden in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater 50 Musikinstrumente aus dem Instrumentenmuseum in Shanghai zum Hören, Bestaunen und Ausprobieren nach Hamburg gebracht.

Welch überaus bedeutende Rolle Musik in allen Lebensreichen des alten China spielte, lässt sich ersehen aus "LIGI", dem Buch der Sitte:

"Alle Musik wird geboren im Herzen des Menschen. Was das Herz bewegt, das strömt in Tönen aus, und was als Ton draußen erklingt, das beeinflusst wiederum das Herz drinnen. Die Musik kommt aus dem Innern hervor. Die Musik ist es, aus der die Töne entstehen, sie entsteht im Herzen des Menschen. Die Bewegung der Gefühle gestaltet sich im Laut. Der Laut, der nach dem Gesetz der Form gestaltet ist, heißt Ton. So muss man die Laute untersuchen, um die Töne zu verstehen. Wer die Laute nicht versteht, mit dem kann man nicht über Töne reden. Wer die Töne nicht versteht, mit dem kann man nicht über Musik reden. Wer die Musik versteht, erreicht dadurch auch die Geheimnisse der Sitte. Die Musik ist die Harmonie zwischen Himmel und Erde."

Es waren zwei wirklich tolle und interessante Tage, die die Schüler/innen der 7c Musik auf eine ganz besondere Art und Weise erleben ließ.

Szenische Lesung im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialsozialismus

Am 31.10. 2016 erreichte uns das Einladungsschreiben der Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft Carola Veit zu einer szenischen Lesung des Dokumentarstücks "Zyklon B" von Michael Batz im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses.

Diese Veranstaltung stieß bei unseren Oberstufenschülern auf große Resonanz, und so begaben sich der Theaterkurs der Vorstufe und des 2. Semesters am 26. Januar 2017 gemeinsam ins Hamburger Rathaus. Hier brachte der Hamburger Regisseur, Autor und Lichtkünstler Michael Batz ein Dokumentarstück auf die Bühne, das sich, in Zusammenarbeit mit Hamburger Schauspieler/innen und untermalt durch musikalische Begleitung mit dem Prozess der britischen Militärbehörden gegen die Hamburger Firma Tesch & Stabenow beschäftigte, denn diese lieferte im zweiten Weltkrieg wissentlich Zyklon B als Massenvernichtungsmittel gegen zivile alliierte Staatsbürger.

Die szenische Lesung führte den Prozessverlauf anhand des englischen Protokolls der sieben Verhandlungstage und der ausschließlichen Verwendung dokumentarischen Materials in seiner Gesamtheit klar vor Augen und machte insbesondere auch durch die auf den Punkt genau getroffene verbale Darstellung der 13 beteiligten Schauspiel/innen sehr betroffen.

Nachdenklich verließen unsere Oberstufenschüler das Hamburger Rathaus. Auf dem Rückweg sowie auch in der nächsten Unterrichtsstunde kam es zu zahlreichen Nachgesprächen.

Theaterfestival der Jungen Bühne Bergedorf im Theater HiP

Bereits zum zweiten Mal nahm unsere Schule am 7. und 8. Juli 2016 mit zwei fünften Klassen am Theaterfestival der Jungen Bühne Bergedorf im Theater Haus im Park teil.

Veranstaltet wird das Festival von den Freunden Haus im Park in Kooperation mit dem Lichtwark-Ausschuss und dem Haus im Park der Körber- Stiftung.

Die Freude war groß, als  beide Klassen tatsächlich das Auswahlverfahren bestanden und die positive Nachricht erhielten, dabei sein zu dürfen.

Die Grundlagen des Theaterspiels wurden bereits im Unterrichtsfach „Darstellendes Spiel“ vermittelt und in einer Theateraufführung in der Schulaula erprobt, jetzt aber war Gelegenheit, sich auf einer „richtigen“ Bühne zu beweisen.

Das Thema lautete in diesem Jahr „Unterwegs in Bergedorf“.

Am Donnerstag, dem 7.Juli versammelten sich alle Schüler, begleitende Lehrer und Festivalveranstalter im Theatersaal, wo der Bezirksamtsleiter Herrn Dornquast das Festival offiziell eröffnete.

Unsere beiden fünften Klassen waren sehr gespannt, was denn die übrigen drei Klassen anderer Schulen, die ebenfalls teilnahmen, an den beiden Tagen mit den begleitenden Theaterpädagogen erarbeiteten.

Am Freitag, dem 8. Juli um 19 Uhr war es dann soweit.

Der Theatervorhang öffnete sich und die Vorstellung begann.

Es war tatsächlich mehr als sehenswert, was hier in kurzer Zeit entstand, eine bunte Mischung aus Theater und Tanz, kreative und fröhliche Schüler, die auf der Bühne selbstbewusst ihre erarbeitete Darbietung zeigten und ein begeistertes Publikum im bis auf den letzten Platz besetzten Theater Haus im Park.

Unsere nächsten Klassen sind bereits in den Startlöchern.

Keine Frage - auch im kommenden Jahr würden wir mit unserer Schule wieder gerne dabei sein.

Es war einfach toll!

„HARIBO macht Kinder froh...“ - ...auch im Kunstunterricht

In den letzten Wochen arbeitete die Klasse 8c im Kunstunterricht mit Material, das Freude macht: Lakritzschnecken, Gummibärchen, PicoBalla & Co. Unter dem Motto "Süße Kunst" durften die Schülerinnen und Schüler mit farbenfrohen Bausteinen kreativ werden. So entstanden nicht nur interessante Fotos und bunte Collagen, sondern mit viel Geduld auch ein ganzes Fußball-Feld.

Insgesamt fanden über 30 Tüten der allseits beliebten Süßwaren Verwendung. Ziemlich sicher wurde an der ein oder anderen Stelle genascht und die Kunst war keine schwere Kost. Am Ende waren sich alle einig: "So macht der Kunstunterricht echt Spaß!"

Abschlußpräsentation "Darstellendes Spiel" in Klasse 12 (S2)

Eine ganz besondere Darbietung präsentierte das 2. Semester am 16. Juli 2016 innerhalb des Unterrichtsfachs „ Darstellendes Spiel“.

Die Bühne der Schulaula verwandelte sich in einen Ort, an dem die unterschiedlichsten Formen und Arten von zwischenmenschlichen Beziehungen zum Leben erweckt wurden, seien es Martha und George aus „ Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ von Edward Albee und ihre Kämpfe auf einem ehelichen Schlachtfeld, wo die Reste  ihrer Beziehung sich in Demütigungen, Provokationen und Sarkasmus offenbaren oder der Edelmann Claudio aus dem 1893 verfassten lyrischen Drama „ Der Tor und der Tod“. Claudio beschäftigt sich im Rückblick mit der Beziehung zu seiner Geliebten, denn der Tod kommt, um ihn abzuholen, konfrontiert ihn zuvor jedoch mit bereits verstorbenen und für ihn wichtigen Personen aus seinem Leben.

Zudem beschäftige sich der 12. Jahrgang  während seiner Recherche  mit dem Drama "Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert, der einen Tag nach der Uraufführung am 21.November 1947 verstarb. Sein Stück handelt von der existentiellen Not des Kriegsheimkehres Beckmann.

„ Beckmann“, sagt seine Frau zu ihm, als er nach drei Jahren  aus dem Krieg zurückkehrt. Nichts weiter, nur „ Beckmann“. So wie man zu einem Stuhl „ Stuhl“ sagt.

Natürlich durfte auch die Balkonszene des wohl berühmtesten Liebespaares der Welt nicht fehlen: Romeo und Julia von William Shakespeare, dessen Tragik darin bestand, aus zwei miteinander verfeindeten Familien zu entstammen, den Montagues (Romeo) und den Capulets (Julia).

Letztendlich führte die Suche nach den Spuren unterschiedlicher Beziehungsansätze zu Sarah Kane, die 28 Jahre lang versuchte, eine Beziehung zum Leben, zu sich selbst und zu anderen Menschen aufzubauen. Die britisch studierte Dramatikerin gab wenige Monate vor der am 23.6.2000 datierten Veröffentlichung ihres letzten Werks von insgesamt fünf mit dem Titel „ 4.48 Psychose“ auf und beendete ihre permanente Flucht vor dem Lebensschmerz mit dem Freitod.

Ein Satz hallte am Ende der Präsentation noch lange nach „ Es war doch schön….denkst du nie mehr daran? “, ein Satz, den die Geliebte, verkörpert durch ein junges Mädchen, zu ihrem Liebhaber  Claudio  äußert.

„ Lass mir, was mein“, sagt der Tod. „ Dein war es“.

So gab diese qualitativ hohe Theaterpräsentation nicht nur interessante Einblicke in verschiedene Beziehungsgeflechte unterschiedlicher Zeiten, sondern hinterließ auch eine gewisse Nachdenklichkeit.

5c im Ballettzentrum John Neumeier

Es war ein ganz besonderes Erlebnis  für die Klasse 5c, am Mittwoch, den 11. Mai 2016, eine Führung durch das Ballettzentrum John Neumeier erleben zu dürfen.

Schon Wochen zuvor hieß es im Musikunterricht: „ plie´, releve´ port de bras, pirouette “, denn es drehte sich fortan alles um Ludwig XIV. ( 1638-1715), den selbsternannten Sonnenkönig, der an seinem Hof in Versailles so gerne tanzte, 1661 die Académie Royale de Dance gründete, dabei Pierre Beauchamp ( 1631-1705) als Direktor einsetzte und ihn zum Maître de Dance ernannte, womit er gleichzeitig den Beruf des Ballettmeisters schuf. Pierre Beauchamp entwickelte die fünf Fußpositionen des klassischen Balletts, die durch die Außenrotation im Hüftgelenk einen anatomisch  größeren Bewegungsradius innerhalb der Beinbewegungen über 90 Grad hinaus zur Folge haben.

Pünktlich um 9 Uhr wurde die Klasse an unserer Schule mit dem MusikMobil abgeholt und während der Fahrt von einer Musikpädagogin durch ein themenbezogenes Quiz perfekt auf die Führung vorbereitet.

Angekommen im Ballettzentrum, einer ehemaligen Oberrealschule für Mädchen der Caspar-Vogt-Straße, ging es zunächst in den Unterrichtsraum, um Näheres  über John Neumeier, die Companie des Hamburg Balletts, des Bundesjugendballetts sowie auch über die Ausbildungsklassen zu erfahren, denn alle sind hier untergebracht.

Die Führung startete im Trainingsraum, in dem sich Tänzer an Kraftmaschinen auf die anstrengenden Hebungen der Tänzerinnen ( Pas de Deux) vorbereiten und mündete über einen Abstecher in das Lager für Spitzenschuhe, von denen tatsächlich permanent rund 3000 Paar vorrätig sind  in einen Besuch des Trainings der Abschlussklassen der Mädchen und Jungen.

Die Klasse 5c war besonders beeindruckt über die hohen, kraftvollen und auf der Bühne scheinbar schwerelos wirkenden Sprünge, denn was in einer Ballettaufführung so leicht aussieht, ist in Wirklichkeit Schwerstarbeit.

Am Schluss durften sich die Schüler und Schülerinnen selbst einmal  an die Stange stellen und kleine Ballettfiguren ausprobieren.

Das hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Als der Bus schließlich wieder wartend wieder vor der Tür stand, waren sich alle einig:

Es war ein toller Vormittag! Schade, dass er so schnell verging!

Bühne frei für Theater, Tanz und Ausdruck

Unter dem Motto "Bühne frei für Theater, Tanz und Ausdruck" fand am Samstag, den 23.4. im Blauen Saal der Staatlichen Jugendmusikschule eine ganz besondere theatral-szenische Präsentation unserer Schüler der Klassenstufen 9, 10 und 12 statt, die mit begeistertem Applaus belohnt wurde. Eigenständig entwickelte Text zum Thema "Fragen, die das Leben stellt" wurden, angeregt von Werken der britischen Dramatikerin Sarah Kane, in Tanz und Sprache umgesetzt und beschäftigten sich mit Einsamkeit und Zweisamkeit, Suchen und Finden, Ankommen und doch wieder Gehen und nicht zuletzt mit der Frage nach dem eigenen "Ich". Die Szenerie beleuchtete verschiedene Aspekte möglicher Lebensansätze und hallte noch lange im Zuschauer nach.

09.04.2016: Soundpainting Performance im Rahmen des "Big Bang Festivals 2016"

Fotos: Richard Stöhr
Fotos: Richard Stöhr
Fotos: Richard Stöhr

Am Samstag, dem 9.4.16 fand auf Kampnagel eine Soundpainting Performance (Nomad-Konzert mit Life-Komposition) statt, bei der 18 unserer Schüler der Klassenstufe 6 bis 10 aktiv auf der Bühne mit dabei waren.

Unter der Leitung von Claudia Franzen-Wilk probten die Schüler schon eifrig in den Frühjahrsferien, Musik in Tanz, Bewegung und Sprache umzusetzen und damit gut vorbereitet zu sein auf die Arbeit mit Sabine Vogel und Ceren Oran, den beiden führenden Soundpainterinnen im deutschsprachigen, die durch bestimmte Gesten verschiedene Aktionen der improvisierenden Ensembles dirigieren.

Es war über alle Maßen beeindruckend, was  hier, entstanden in nur wenigen gemeinsamen Proben mit dem Orchester,  musikalisch, stimmlich und tänzerisch auf die Beine gestellt wurde; unsere Schüler waren herausgefordert, vor ausverkauftem Haus auf der Bühne permanent fokussiert zu sein und auf entsprechende Zeichen hin aus ihrer Gruppe heraus zu treten , um zu orchestraler Begleitung  spontan tänzerische Bewegungssequenzen zu präsentieren. Eine Herausforderung für unsere Schüler - die sie mit Bravour meisterten, nachdem die erste Scheu beim Probenstart überwunden worden war.

Und zudem ein Lernen für das Leben, denn wer hier in der Lage ist, spontan über seinen Schatten zu springen und so wunderbare kreative Dinge zu entwickeln , der wird es auch im Schulalltag leichter haben, bei  Bedarf umzudisponieren , neue kreative Lösungsansätze  zu finden und diese mit Leichtigkeit vor der übrigen Lehrer- und Schülerschaft präsentieren können.

Kooperation SchufT/ Fundus Theater und Schule

Am 15.07.2015 startete die Stadtteilschule Richard-Linde-Weg eine Kooperation mit dem Fundus-Theater ein und meldete 2 fünfte Klassen (5c und 5d), die sich als im Unterrichtsfach " Theater" als talentiert und förderungswürdig erwiesen, zu dem sogenannten SchufT-Paket (Theater und Schule) an.

Diese Partnerschaft, die zwei Theaterbesuche ausschließlich für unsere beiden Klassen mit einem anschließenden intensiven Ensemblegespräch sowie einem darauf folgenden umfassenden Theaterworkshop (Theaterzeichen) direkt im Fundus-Theater beinhaltete, erwies sich tatsächlich als überaus spannend lernträchtig.

Der erste Theaterbesuch "WWW und All Das" fand am 1.10.2015 statt, bezog sich auf die Themen Medienbeeinflussung und Internetnutzung und zeigte, verpackt in eine Inszenierung mit vielfacher Situationskomik " eine Geschichte mit opulenter Bildwelt, in der man sich fast verirren kann - "wie im Netz" (Zitat Angela Dietz , Hamburger Theatermagazin Februar 2014).

Der zweite Theaterbesuch am 30.11.2015 bezog sich auf das Stück "Stärker als die Sonne", erzählte altersgerecht verpackt "vom Leben und vom Tod, davon, wie beides zusammengehört" und zeigte "humorvolle und starke Bilder zum Abenteuer des Lebens".Besonders diese Inszenierung sprach die Schüler sehr an und löste im Nachhinein noch viele Überlegungen und Gespräche aus. Sehr gut war es da doch, dass nach beiden Stücken im Ensemblegespräch Fragen gestellt, Gedanken geäußert und verschiedene Blickwinkel auf die Stücke beleuchtet werden konnten.

Dann warf es endlich so weit: Am 22.3. hieß es für die 5d, am 23.3. für die 5c "kein normaler Unterricht, sondern auf in das Fundus-Theater zum Theaterworkshop"!

Die Schüler verbrachten hier eine sehr intensive Zeit und arbeiteten in Kleingruppen als Sprecher und Autoren, als Licht- und Tontechniker sowie als Ausstatter, um die Figuren der zu erstellenden Szene entsprechen zu kreieren und zu führen. Am Ende wurde diese Szene unter Einbeziehung aller Faktoren gemeinsam vorgeführt. Das Ergebnis war mehr als gut, besonders die Koordination sowie auch die Feinabstimmung der Kleingruppen untereinander funktionierte hervorragend und löste neue kreative Ansätze und zahlreiche Ideen aus im Hinblick darauf, was man im Unterrichtsfach "Theater" zukünftig gemeinsam in die Hand nehmen wolle.

Unsere Schule entschloss sich, die Kooperation mit dem Fundus-Theater, das am 29.1.2016 mit dem " BKM-Preis Kulturelle Bildung (BKM=Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien) ausgezeichnet wurde, weiterzuführen; zwei weitere 5. Klassen stehen nun in den Startlöchern und freuen sich auf die Teilnahme am nächsten im neuen Schuljahr startenden "SchuFt-Paket".

Big Ton trifft Mac Tanz – Atlantis, April 2013

Auch 2013 war wieder eine Klasse unserer Stadtteilschule beteiligt an der Veranstaltung " Big Ton trifft Mac Tanz " auf der Kampnagel-Bühne.

Dieses Mal drehte sich alles um die Sage der untergegangenen Stadt Atlantis. Der Hamburger Musiker Harald Wilk hat dazu eine rockige Musik komponiert und gemeinsam mit Claudia Franzen-Wilk als Lehrkraft der Staatlichen Jugendmusikschule den dazugehörigen Liedtext entwickelt.

Nun freut sich die Klasse 6d, ihren entsprechend einstudierten Beitrag im musikalischen, darstellerischen und tänzerischen Bereich im April auf Kampnagel zu präsentieren.

Veranstaltungstermine waren der 7. April ( Sonntag ) sowie der 8. und 9. April. Wie immer fand am Sonntag das Familienkonzert statt ( freier Verkauf ) sowie am Montag und Dienstag die Schülerkonzerte. Karten für die Veranstaltung waren im Vorverkauf über Kampnagel ( www.kampnagel.de ) erhältlich.

Kunstfest am 1.7.2014 in der LOLA Bergedorf

Zum zweiten Mal präsentierte die Stadtteilschule Richard-Linde-Weg bei ihrem jährlichen öffentlichen Kunst- und Kulturfest einen Querschnitt der Arbeit aus den kreativen Kursen der Schule.

Am 1.7.2014 um 19:00 Uhr wurde die Bühne im LOLA-Kulturzentrum an der Lohbrügger Landstraße mit kurzen Theaterstücken, Tanzchoreographien und Ausstellungen gefüllt.

Das Kunstfest wurde unterstützt vom Modellprojekt „Kulturagenten für kreative Schule“. Über Eva Stüting, die Kulturagentin der Schule, konnten Künstler wie Rica Blunck und Julius Jensen in die Schule geholt werden, die mit den Schülern die Theaterstücke „Szenen aus dem Land des Verschwindens“ (Sek II) und „Rudolf und Jasamin - sehr frei nach Romeo & Julia“ (Vorstufe) erarbeiteten.

Zu sehen waren an diesem Abend weiterhin HipHop des Kurses „Dance and Music“ (Klasse 8), eine Tanzfolge aus „Woyzeck“ (aus dem Young Stars Festival 2013) eine Modern/Ballett Tanzchoreographie (aus dem Musical „Universe“) und einiges mehr…