Klasse 5 - 7


Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule ist für jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler eine große Herausforderung und benötigt eine intensive Begleitung, damit er gut gelingt.

Eine wichtige Bedingung hierfür ist das Anknüpfen an die individuellen Erfahrungen und Kompetenzen, die die Kinder aus ihrer Grundschulzeit mitbringen. Das bedeutet, dass sich der Unterricht an unserer Schule zu Beginn stark an den Lernformen der Grundschule orientiert. Daraus lassen sich wichtige Ziele für unser schulisches Konzept in den Jahrgängen 5-7 ableiten.

  • Individualisiertes Lernen gekoppelt an ein zunehmend selbstständigeres Arbeiten im Rahmen von Unterricht
  • Inklusion aller Schülerinnen und Schüler in den gesamten Unterricht
  • Geringe Schülerzahl in den Klassen - Geringe Fachlehrerzahl in den Klassen

Durch unsere Lernwerkstätten mit freier Wahl eines Themas innerhalb einer vorbereiteten Lernumgebnung fördern wir mit pädagogischer Unterstützung das selbstständige Arbeiten der Schüler. Individuell zugeschnittene Lernprogramme ermöglichen die Inklusion aller in den gesamten Unterricht.

Unser Konzept der teilgebundenen Ganztagsschule bietet eine hohe Wahlfreiheit. An zwei Tagen findet der Unterricht verpflichtend bis 15:00 Uhr statt. Im Anschluss kann die betreute Lernzeit bis 16:00 Uhr genutzt werden. An drei Tagen bieten wir nachmittags die Möglichkeit, aus einem vielfältigen, ergänzenden Kursangebot zu wählen.

Im Rahmen unseres Konzeptes zur Begabungsförderung entwicklen Kinder im Programm „Forschendes Lernen“ eine individuelle Forscherfrage und bearbeiten diese selbstverantwortlich mit Pädagogen begleitend an ihrer Seite.


Für alle Fragen zu den Klassen 5-7 steht der Abteilungsleiter Herr Thier als Ansprechpartner bereit.

Für ein individualisiertes Lernen haben wir im Stundenplan der Jahrgänge 5 bis 7 an vier Tagen in der Woche eine Lernwerkstattzeit verankert. In dieser Zeit wählen alle Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit des Tages aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch aus. Die Arbeitsergebnisse werden im Logbuch dokumentiert.

Die Ausstattung der Räume mit entsprechenden Lernmaterialien ist dabei von besonderer Bedeutung. Ergänzt werden die Lernmaterialien und Lernangebote durch eine große Auswahl an "Montessorimaterialien", die von einer Stiftung finanziert wurden.Ein Logbuch dient den Schülerinnen und Schülern als Planungs-, Dokumentations- und Reflexionsinstrument ihrer Lernfortschritte während der Lernwerkstattzeit.

Die Basis für das Gelingen der oben beschriebenen Arbeitsweisen bildet die Kooperation der Kolleginnen und Kollegen und der Klassen im jeweiligen Jahrgang miteinander. Aus diesem Grunde bilden sogenannte "Tandems" jeweils ein Team, das aus zwei Klassen des jeweiligen Jahrgangs und aus einer übersichtlichen Gruppe von Lehrern besteht. In der Praxis bedeutet dies, dass in der Lernwerkstattzeit regelhaft zwei Klassen gemeinsam die zur Verfügung stehenden Räume nutzen. Die anwesenden Lehrpersonen stehen allen Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartner zur Verfügung.

Vor diesem oben beschriebenen Hintergrund kann für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine Förderung durchgeführt werden, die einer "inklusiven" Idee von Schule und Unterricht gerecht wird: Jeder Schüler, ob mit Migrationshintergrund, einer besonderen Begabung oder mit sonderpädagogischen Förderbedarf erfährt in einer solchen Form des Unterrichts eine individuelle Betreuung und Beratung durch speziell ausgebildete Lehrkräfte. Die Kompetenzen eines multiprofessionellen Teams, bestehend aus Fachlehrern, Sozialpädagogen sowie Sonderpädagogen sorgen gemeinsam für die Umsetzung der vereinbarten Förderziele dieser Schülerinnen und Schüler. Für die Verwirklichung und ständige Weiterentwicklung dieses oben beschriebenen Konzeptes bilden sich die Kolleginnen und Kollegen ständig fort und pflegen einen regelmäßigen Austausch in Teambesprechungen und Konferenzen.