Unsere Regeln


Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

an unserer Schule lernen zurzeit fast 800 Kinder von Klasse 5 bis 13 gemeinsam und werden liebevoll betreut. Wenn so viele Menschen zusammen einen Großteil ihrer Zeit verbringen, muss darauf geachtet werden, dass jeder möglichst störungsfrei und unbelastet lernen kann.

Um dieses zu gewährleisten, müssen Regeln festgelegt, umgesetzt und auf deren Einhaltung geachtet werden. Die selbstverständlichen Umgangsformen wie Respekt, Höflichkeit und Verantwortungsbewusstsein werden täglich durch die Kolleginnen und Kollegen mit den Schülerinnen und Schülern eingeübt und angemahnt.

Wir, die Schulgemeinschaft der Stadtteilschule Richard-Linde-Weg, bestehend aus den SchülerInnen, Beschäftigten und Sorgeberechtigten, haben folgende Schulregeln und Präambel vereinbart:

  • Entfaltung und Freiheit dürfen gelebt werden, solange sie niemanden verletzen.
  • Diskriminierende Äußerungen und Handlungen, die sich gegen Herkunft, Religion oder geschlechtliche Orientierung richten, haben an unserer Schule keinen Platz.
  • Wir pflegen Zivilcourage und übernehmen für unser eigenes Handeln und füreinander Verantwortung.
  • Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller ist notwendig, um positive Lernbedingungen zu schaffen. Jede/r übernimmt dabei Aufgaben für die Gemeinschaft.
     

Regeln sind hierfür notwendig und werden von allen Personen der Schulgemeinschaft eingehalten:

  • Ich verhalte mich so, dass sich niemand durch meine Worte und Taten verletzt fühlt.
  • Ich bringe mich und andere nicht in Gefahr.
  • Ich achte das Eigentum anderer und nehme dieses nur mit deren Erlaubnis.
  • Ich hinterlasse alle Räume und das Schulgelände sauber und ich richte keinen Schaden an.

Missachtungen dieser Regeln werden unter Einbeziehung von Schülern, Eltern, Lehrern, pädagogischem Personal und Schulleitung im Rahmen einer festgelegten mehrstufigen Handlungskette begegnet.

Neben den schuleigenen Regeln gelten natürlich während des Schulbesuches alle übergeordneten Gesetze des Landes Hamburg und der Bundesrepublik Deutschland.

Im Besonderen findet Anwendung:

- das Hamburgische Passivraucherschutzgesetz, das jegliches Rauchen unabhängig vom Alter in öffentlichen Einrichtungen,insbesondere an Schulen, verbietet

- die Richtlinie der Hamburger Schulbehörde über das Verlassen des Schulgeländes während der Pausen und den Freistunden

- § 31 Absatz 3 des Hamburgischen Schulgesetzes (Mitführen von Waffen, Betäubungsmitteln, Alkohol)

 

Darüber hinaus wichtig:

Mit dem Ziel, das Verantwortungsbewusstsein sowie das Verständnis für einen sorgfältigen Umgang mit schulischen Einrichtungen zu fördern, übernehmen alle Schüler für kurze Zeiträume abwechselnd Aufgaben und Ordnungsdienste. Die Teilnahme an diesen Diensten ist verbindlich und Teil des gemeinsamen Lernens.

Die Schulleitung genehmigt grundsätzlich keine Anträge auf Sonderurlaub. Alle Schülerinnen und Schüler unterliegen der allgemeine Schulpflicht nach §37 ff des Hamburger Schulgesetzes. Zur Schulpflicht gehören auch die Teilnahme an Klassenfahrten, Exkursionen und anderen schulischen Veranstaltungen.

Alle Schülerinnen und Schüler erhalten zu Beginn des Schuljahres ihre Schulbücher. Diese Bücher sind eine Leihgabe und Schuleigentum. Die Bücher sind gescannt und namentlich den einzelnen Schülerinnen und Schülern zugeordnet. Somit sind die zeitlich begrenzten Besitzverhältnisse eindeutig. Jede Schülerin und jeder Schüler trägt die Verantwortung für die ihr/ihm ausgehändigten Bücher. Am Schuljahresende werden die Bücher wieder abgegeben. Beschädigte Bücher müssen je nach Grad der Beschädigung vollständig oder anteilig bezahlt werden. Die Eltern erhalten eine Rechnung.

Liebe Eltern, ich bitte um Verständnis, dass wir auf Einhaltung dieser Regeln achten und unser Schulleben danach ausrichten.

-Andreas Nast-