Integrierte temporäre Lerngruppe


Die iLG an der Stadtteilschule Richard-Linde-Weg

Was ist die iLG?

In unserem Schulangebot iLG lernen vier bis acht Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassenstufen (derzeit Stufe 5 und 6). Sie werden von einer Sozialpädagogin und einem Sonderpädagogen unterrichtet. Die iLG findet viermal in der Woche für jeweils zwei Unterrichtsstunden statt. Sie liegt in der Regel parallel zum Lernwerkstatt-Unterricht. Die Kinder besuchen die iLG normalerweise für ein Jahr.

Wer besucht die iLG, was lernen die Schülerinnen und Schüler hier?

Die iLG wird von Schülerinnen und Schülern besucht, die besondere, individuelle Angebote brauchen, um in der Klasse und der Schule zurechtzukommen. Im Einzelnen bedeutet das:

  • Erwerben von Lernkompetenzen
  • Stärkung des Selbstvertrauens und der Selbstwirksamkeit
  • Erlernen von Selbst- und Arbeitsorganisation
  • Entwicklung der Fähigkeit zur Einzel- und Gruppenarbeit
  • Sozialkompetenztraining

Wie wird in der iLG gearbeitet?

Zwei PädagogInnen und vier bis acht SchülerInnen; so kann man sehr individualisiert arbeiten. Der Unterricht basiert darüber hinaus auf einer immer gleichen Struktur und klaren Regeln.

Der Unterricht gliedert sich in

  1. Zeit des Ankommens
  2. Konzentrationstraining
  3. Lernzeit (Deutsch/Mathematik/Englisch)
  4. Projektzeit (Arbeit an selbstgewählten Projekten)
  5. Abschluss und Bewertung

Es gelten klare Regeln, die sogenannten "High-Five", an denen sich die Schülerinnen und Schüler jeden Tag selbst messen und von den PädagogInnen bewertet werden:

  1. Ich komme pünktlich.
  2. Ich bin arbeitsbereit.
  3. Ich strenge mich an.
  4. Ich achte auf die Gemeinschaft.
  5. Ich bleibe bei mir.

Dabei sollen der Spaß am Lernen und das fröhliche Miteinander nicht zu kurz kommen. Eine heitere Arbeitsatmosphäre und gemeinsame Unternehmungen gehören selbstverständlich auch dazu.

Ein enger Kontakt zu den Eltern und regelmäßige Gespräche sind uns sehr wichtig.

Wer ist an der iLG beteiligt?

Die iLG ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Schule Richard-Linde-Weg und Sprungbrett e.V., einem freien Träger der Sozialarbeit. Des Weiteren sind das Jugendamt und das Regionale Bildungs- und Beratungszentrum (ReBBZ) Bergedorf eingebunden. Diese Institutionen entscheiden auch mit über die Aufnahme in die iLG.