Angebote des Beratungsdienstes


Aktive Pause

Die aktive Pause findet von Montag bis Donnerstag in der 7. Stunde statt.
Das Angebot richtet sich an die Klassenstufen 5 - 8.
Zu den Angeboten gehören:
-Spieleverleih: die SchülerInnen können sich unterschiedliche Spielgeräte für draußen ausleihen (z.B. Skateboard, Fussball, Basketball, Federball)
-Sporthalle: in beiden Sporthallen finden wechselnde Angebote statt
-Bibliothek: die SchülerInnen können lesen, basteln und Gesellschaftspiele spielen. Hier muß man sich ruhig verhalten.
Verantwortlich: Sina Brandt


Beratung von Opfern an Schulen – BeOS

Das Erleben einer negativen Situation kann bei Menschen Spuren hinterlassen. Damit diese verarbeitet und nicht einfach verdrängt werden haben wir an unserer Schule eine BeOS-Fachkraft. Mittelbar und unmittelbar Betroffene können über die Klassenlehrer, persönlich oder per Mail Kontakt zu ihr aufnehmen.
Es wird vertraulich, parteilich und überbrückend gearbeitet. Nach einem überbrückenden Zeitraum wird der/die Betroffene/n an andere Beratungsstellen übergeben oder die Beratung wird nicht mehr benötigt.
Haben Sie oder Ihr Kind Bedarf? Dann setzen Sie sich gern mit der BeOS-Fachkraft in Verbindung.
Verantwortlich: Frau A. Wagner


COOL IN SCHOOL

An unserer Schule wird das Gruppentraining COOL IN SCHOOL durchgeführt. Es soll Schülerinnen und Schülern, die durch Wutverhalten aufgefallen sind, helfen, alternative Handlungsmuster kennenzulernen.
8 Teilnehmer durchlaufen 22 Sitzungen, die je zwei Schulstunden umfassen.
Zwei Mitglieder unseres Kollegiums (Lehrer und Soz.-Päd.) sind zertifizierte COOL IN SCHOOL-Trainer. Die Jugendlichen werden mit ihren Taten konfrontiert und erhalten so die Möglichkeit, ihr Verhalten zu überdenken und zu verändern sowie zu erkennen, was ihre Ausbrüche mit ihren Gegenübern machen. Das Training zeichnet sich durch ein hohes Maß an Verbindlichkeit und Konsequenz aus.
Verantwortlich: Herr Reisewitz


Mobbingintervention - No Blame Approach

No Blame Approach ist ein Angebot für von Mobbing betroffene SchülerInnen.
Das Besondere an diesem Konzept ist, daß eine Intervention durchgeführt wird, die nicht auf Schuldzuweisungen beruht, sondern lösungsorientiert ist. Dabei geht es darum, eine Unterstützergruppe (ca. 6-8 SchülerInnen) für die/den von Mobbing Betroffenen zu installieren. Diese soll sie/ihn unterstützen und begleiten. Diese Gruppe sorgt dafür, dass es dem/der Schüler_In wieder besser geht. Dadurch richtet man den Blick in die Zukunft und nicht auf das vorangegangene negative Erlebnis bzw. Verhalten.

Das Konzept ist in drei Schritte eingeteilt:
1.    Gespräch mit der geschädigten Person
2.    Gespräch mit der Unterstützergruppe
3.    Nachgespräch mit jedem Einzelnen
Verantwortlich: Frau Brandt


Gespräch (TAG)

Die Geschädigten lernen,
• ihre Angst vor den Tätern zu überwinden und über das Erlittene zu reden,
• sich mit der eigenen Wut auseinanderzusetzen,
• Wiedergutmachungen einzufordern,
• wie sie aus der Geschädigtenrolle herauskommen und sich konstruktiv gegen Gewalt wehren können.
Die Täter lernen,
• die Geschädigtenperspektive und die Folgen ihres Handelns kennen,
• dass sie für ihr Verhalten verantwortlich gemacht werden,
• dass ihr Verhalten persönliche Konsequenzen hat,
• dass zwar ihr Verhalten abgelehnt wird, nicht aber ihre Person.
Durchführung
• Der/die Geschädigte und die Aktualisierung des Erlebens stehen im Vordergrund. Die Verletzungen sollen deutlich werden und bilden die Grundlage der Wiedergutmachung.
• Konstruktive Täterbeiträge frühzeitig einbeziehen, andere zurückweisen. Der Täter erhält eine Chance zur Wiedergutmachung.
Verantwortlich: Frau C. Wagner


Streitschlichter – ein Projekt von Schülern für Schüler

Wir bieten halbjährlich für 14 SchülerInnen aus den 6. Klassen einen Streitschlichterkurs an. Sie lernen hier das Fünf-Schritte-Programm zur Streitschlichtung kennen und erhalten intensive Übungsmöglichkeiten.
Ziel des Kurses ist es, dass die SuS im darauffolgenden Schuljahr als Streitschlichter für die 5. Klassen bei uns tätig sind.
Die Streitschlichtung findet in einem separaten Raum statt und läuft unter vorher benannten Regeln ab. Alle Beteiligten müssen diesen zustimmen, sonst wird das Treffen abgebrochen. Am Ende der Schlichtung wird eine schriftliche Vereinbarung getroffen. Häufig kommt es zu einem Nachtreffen, damit kontrolliert werden kann, ob die gewünschte Vereinbarung auch umgesetzt wurde. Dieser Kurs richtet sich an alle SuS der 6. Klassen, die sich dafür interessieren, warum es normal ist sich zu streiten, die die Hintergründe für das Entstehen von Streit kennenlernen wollen und Lust haben, anderen dabei zu helfen ihren Streit zu klären.
Verantwortlich: Frau A. Wagner, Frau C. Wagner


„Soziales Kompetenztraining“ nach Petermann

Dieses Training richtet sich an SchülerInnen der 5. und 6. Klassen. Die Kleingruppe setzt sich aus max. zehn Teilnehmern zusammen. Das Programm umfasst 16 Sitzungen à 90 Minuten, die vormittags parallel zum Unterricht stattfinden.
Das Besondere an diesem Konzept ist, dass es sich sowohl an auffällig zurückhaltende und sehr schüchterne als auch an unruhige und unkonzentrierte SchülerInnen richtet. Es soll die TeilnehmerInnen dahingehend stärken, die individuellen Verhaltensweisen zu erkennen und mit ihnen umzugehen, ein positives soziales Miteinander anzustreben, Freunde zu finden und am eigenen Sozialverhalten zu arbeiten. Das Training wird von zwei Gruppenleitern (Lehrer und Soz.-Päd.) durchgeführt.
Verantwortlich: Herr Piroth